Shuntchirurgie

Unter der Leitung von Dr. med. G. Proff und Dr. med. I. Trapp arbeiten wir im interdisziplinären Team mit dem Ziel die Versorgung Dialysepflichtiger Patienten/innen der Region und auch überregional sicherzustellen. Dies soll mit einem hohen fachlichen Standard und auf eine respektvolle und menschliche Art umgesetzt werden. Wir verbinden langjährige Expertise, moderne Gefäßchirurgie, Leidenschaft für Shunt Chirurgie mit den gelebten Werten der Diakonie.

Unser Leistungsspektrum umfasst die Erstanlage und Revisionseingriffe von Gefäßzugängen, die Anlage sogenannter Gefäßersatzshunts mittels PTFE-Prothesen und die Anlage und den Wechsel von Dialyse-Vorhofkathetern. Eine besondere Expertise besteht bei der Korrektur und Revision bereits existierender Gefäßzugänge. Die Eingriffe erfolgen sowohl stationär als auch stationsersetzend.

Operation

Die Operation erfolgt in Lokal- oder Leitungsanästhesie, in Ausnahmefällen in Vollnarkose nach vorheriger Planung mittels Ultraschall. Über einen kleinen Schnitt werden Arterie und Vene miteinander verbunden, bei unzureichenden Gefäßverhältnissen kann auch eine Kunststoffprothese notwendig werden.

Da die Shuntreifung 4 bis 6 Wochen benötigt, sollte die Shuntanlage möglichst frühzeitig vor Beginn der Dialysepflichtigkeit erfolgen. So kann die Anlage eines Venenkatheters vermieden werden.

Revisionseingriffe erfordern Erfahrung in der Shuntchirurgie um den Dialysezugang möglichst lange zu erhalten und die vorhandenen begrenzten Venen für weitere Folgeeingriffe zu schonen. Sowohl Dialysekathter als auch Shunts haben eine begrenzte Lebenserwartung, so dass Revisionseingriffe insbesondere bei längerer Dialysepflichtigkeit weltweit zunehmen. Die Shutnchirurgie versteht sich als Prozesschirurgie, bei der der Shuntchirurg den Patienten über die OP hinaus in seiner Dialysepflicht betreut und bei notwendigen Revisionseingriffen wieder vertrauensvoller Ansprechpartner ist.

Struktur des Shuntzentrums

Das Shuntzentrum hat eine zentrale Aufnahme. Hier wird die Sprechstunde koordiniert und die Eingriffe nach stationsersetztend/ambulant und stationär anlegt und geplant. Die Sprechstunde wird sowohl an den Dialysestandorten direkt, als auch in der Gefäßmedizinischen Praxis von Frau Dr. med. Trapp durchgeführt.

Da wir grundsätzlich einen großen Wert auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Absprach mit den behandelnden Nephrologen legen, bitten wir um Anmeldung über u.g. Formular durch die Dialyse/nephrologische Praxis, gerne mit persönlicher Rücksprache. Notfälle werden selbstverständlich zu jeder Zeit über die zentrale Notaufnahme der Ringstraße aufgenommen und versorgt. Stationäre Patienten werden in den Räumlichkeiten der Ringstrasse operativ versorgt und stationär aufgenommen. Stationsersetzend versorgte Patienten werden entweder in den Räumlichkeiten der Diakonie oder in den OP Räumen der Praxis Trapp versorgt.

Unsere Sprechstunden

Shuntsprechstunde vor Ort in den angebundenen Dialysen (Freitags nach Absprache)

Shuntsprechstunde in der Praxis für Gefäßchirurgie Alzey (Dienstag bis Donnerstag)

Terminvereinbarung:

Sprechstunde und geplante Eingriffe über u.g. Anmeldeformular (Sie erhalten einen Rückruf)

Notfälle. Telefon: 0671/605-8588

Platzhalter Kontakt

Dr. med. Inka Trapp
Fachärztin

Diakonie Kliniken Bad Kreuznach gGmbH | Ringstraße
Ringstraße 64
55543 Bad Kreuznach

Tel.: 0671/605-2670
Fax: 0671/605-552670